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Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG ist ein eigentümergeführtes Familienunternehmen mit Stammsitz in Alfeld/Hannover. Der Geschäftsbereich Fagus ist führend auf dem Gebiet der Herstellung und Entwicklung von Schuhleisten. Der Geschäftsbereich GreCon ist Marktführer bei der Herstellung und Entwicklung von Messtechnik und Brandschutzsystemen für Anwendungen in vielen Branchen, unter anderem der Holzwerkstoffplattenindustrie. Der Geschäftsbereich Maschinenbau ist führend auf dem Gebiet der Herstellung von Keilzinkenanlagen und firmiert als GreCon Dimter (Weinig 60 % / Fagus-GreCon 40%). Alle Geschäftsbereiche sind weltweit tätig und bieten kundenorientierte Unterstützung vor Ort.

 
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Seit 100 Jahren beraten wir die Schuhindustrie über modische Trends, Passformfragen und Fertigungsmöglichkeiten. Wir liefern die kundenspezifischen Schuhleisten, die zur automatischen Schuhherstellung gebraucht werden. Ein Netz von Partnerfirmen u.a. die ShoeAlliance hilft der globalen Schuhindustrie in nahezu allen Ländern der Welt.

 
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Als vorbeugende Brandschutzmaßnahme verhindern unsere Funkenlöschanlagen Brände und Explosionen in Filteranlagen, Silos und anderen Produktionsumgebungen. Unser komplettes Messtechnik- und Scannerprogramm wird weltweit in der Holzwerkstoffplattenindustrie und vielen anderen Branchen zur Prozesskontrolle und Qualitätssicherung sowie zur Optimierung von Rohstoffen und Energie eingesetzt.

 
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Keilzinken bedeutet die wirtschaftliche Verwertung von Massivholz und gleichzeitige Produktaufwertung. Aus Kurzholzlängen werden horizontal oder vertikal gezinkte Vollholzlängen hergestellt, die sich zu hochwertigen Leimholzprodukten verarbeiten lassen. Grecon-Dimter-Keilzinkenanlagen gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen für alle Bedarfsfälle.

 

Zitat des Trages

Für die sozialen Verhältnisse der Arbeiter in jener Zeit waren die Zustände in den Hammerwerken bezeichnend. Gewöhnlich waren in denselben ein Meister, ein Gehilfe und evtl. noch ein Lehrling tätig. Meistenteils kamen diese aus der Gemeinde Kierspe, weil sich Arbeiter aus Halver zu dieser geradezu menschenunwürdigen Arbeit nicht hergaben. Sie kamen gewöhnlich am Montagmorgen 4-5 Stunden zu Fuß mit einem sogenannten Zwiesack, in dem sie sich ihre Lebensmittel (Brot, Kartoffeln und Fett) für die ganze Woche mitbrachten und sich selbst zubereiteten. Sie hatten unter der obersten Dachspitze des stallartigen Gebäudes einen Verschlag, zu dem eine steile Leiter führte, wo sie auf Stroh schliefen. Der Kohlenrauch und -dunst vom Erhitzen des Eisens erfüllte das ganze Gebäude. Alle Gegenstände, die Personen, ihre Kleider und Schlafstätten war vollständig schwarz. Die Arbeitszeit war von der Wassermenge, die in einem großen Teich angesammelt wurde, abhängig. Bei Trockenheit und bei geringem Wasserzufluss konnte nur während einer beschränkten Zeit gearbeitet werden. Bei größerem Wasserzufluss musste die Wasserkraft ausgenutzt werden, und es wurde dann Tag und Nacht, oft die ganze Woche ohne Unterbrechung und ohne Schlaf geschmiedet, denn es wurde nach den fertiggestellten Stücken bezahlt. Was der Meister bei diesem Hundeleben verdiente, habe ich nie erfahren. Im Ganzen kann es nicht viel gewesen sein. Trotzdem waren aber diese Menschen stets zufrieden und vergnügt, offenbar weil sie in ihrem kleinen Kreis selbstständig waren. Unser Schulweg führte uns an zwei Hammerwerken vorbei; bei nassem und kaltem Wetter nutzten wir stets die Gelegenheit, uns dort zu erwärmen. Bei Wassermangel liebten die Hammerleute sich dadurch gütlich zu tun, dass sie sich Reibekuchen backten. Wir konnten dies beim Vorbeigehen riechen und niemals sind wir eingetreten, ohne ein gutes Stück zu erhalten, obwohl sie selbst doch nur so wenig hatten. Als Kinder hatten wir für die Armut dieser Leute kein Empfinden, erst später ist mir das klar geworden. Nur wenn die Lebensmittel zur Neige gingen, erbaten sie Ersatz. Gerade in meiner Kindheit vollzog sich nun die Umwandlung vieler Kleinbetriebe in einen Großbetrieb. Alte, seit Jahrhunderten wohlhabende Familien, verarmten, weil sie Vorgänge nicht rechtzeitig erkannten und es nicht verstanden, sich denselben anzupassen. Einzelne Familienmitglieder arbeiteten sich aber auch plötzlich wieder hoch. Da ich in meiner Kindheit sehr viel krank war, durfte ich meistens mit anderen Kindern nicht spielen, weil ich mich dabei erkälten konnte. Dabei war ich sehr oft Zeuge der Unterhaltungen, die mich sehr bedrückten und mir den Vorsatz einprägten, mich von den Schwächen der herabgekommenen Personen freizuhalten. Das Gelände des Gutes Othmaringhausen kann man als ein welliges Hochplateau bezeichnen, das nach Süden und Osten stark abfällt und von dem Hälverbach umflossen wird. Der Hälver entspringt in der Nähe von Halver und trieb nach einem Lauf von Carthausen bis zur Einmündung in die Volme, auf einer Strecke von etwa 4 km, bis zu 8 Hammerwerke mit oberschlächtigen Wasserrädern. Der Höhenunterschied zwischen Halver und Schalksmühle beträgt auf dieser kurzen Strecke etwa 200 m. Heute liegen diese Werke zum größten Teil still, die Gebäude sind verfallen und die Sammelteiche verschlammt. Nur einzelne Betriebe sind den neuzeitlichen Verhältnissen wieder angepasst.

Auszug aus "Aus meinem Leben" von Carl Benscheidt sen.

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© Copyright | Fagus-GreCon | Mittwoch, 22. Mai 2013

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